Google Display ist für Werbetreibende ein perfekter Marketing-Kanal, um neue Zielgruppen zu erschließen und die eigene Markenbekanntheit zu fördern. Wichtig ist, dass man hierbei eine Zielgruppe an Interessenten definiert, die sich mit der eigenen Kundenzielgruppe deckt.

Dafür stehen verschiedene Targeting-Optionen zur Verfügung. Mit Hilfe von sog. Kombinierten Zielgruppen kann man einzelne Zielgruppen kombinieren oder die Schnittmenge aus verschiedenen Zielgruppen bilden. Somit ist es möglich das Targeting zu verfeinern und die Zielgruppe beliebig zu verfeinern, um mögliche Streuverluste zu vermeiden.

Wie kann man kombinierte Zielgruppen erstellen?

Wer Kombinierte Zielgruppen erstellen will, muss das Tool „Zielgruppenverwaltung“ von Google Ads nutzen. Dieses Tool findet man in der gemeinsam genutzen Bibliothek. Im Rahmen der Zielgruppenverwaltung stehen drei verschiedene Optionen zur Verfügung: Remarketing, benutzerdefinierte Zielgruppen und kombinierte Zielgruppen. Wir fokussieren uns nachfolgend ausschließlich auf kombinierte Zielgruppen.

kombinierte Zielgruppen

Welchen Nutzen stiften kombinierte Zielgruppen?

Kombinierte Zielgruppen ermöglichen die „Kombination“ von bereits vorhandenen Zielgruppen oder das Erzeugen einer Schnittmenge von verschiedenen Zielgruppen. Vor allem die zweite Option ist für Werbetreibende sehr interessant, da man die Zielgruppe somit verfeinern und kleiner machen kann. Streuverluste werden dadurch vermieden und man kann die eigene Kundenzielgruppe möglichst exakt abbilden.

Kombinierte Zielgruppen in der Praxis

Die Möglichkeiten verschiedene Zielgruppen zu kombinieren sind nahezu endlos. Kombinieren kann man alle Zielgruppen, die ohnehin im Display-Netzwerk zur Verfügung stehen, wie z.B.

  • Nutzer mit gemeinsamen Interesse
  • Nutzer mit einer bestimmten Kaufabsicht
  • Benutzerdefinierte Zielgruppen
  • Nutzer mit einem bestimmten „Lebensereignis“
  • Demografische Faktoren

Beispiele:

Eine Reisebüro könnte eine kombinierte Zielgruppe definieren aus der Schnittmenge der beiden folgenden Zielgruppen: Nutzer mit Kaufbereitschaft zum Thema „Reise“ und einer benutzerdefinierten Zielgruppen für spezifische Länder.

Ein Online-Händler für Sportbekleidung kann eine kombinierte Zielgruppe bilden aus folgenden Zielgruppen: Eine kaufbereite Zielgruppe für Sportbekleidung und eine benutzerdefinierte Zielgruppe aus Nutzern, die andere Webseiten einer spezifischen Sportart besucht haben.

Ein Dienstleiter aus dem Bereich „Webdesign“ kann eine kombinierte Zielgruppe bilden aus einer kaufbereiten Zielgruppe für „Webdesign- und Webentwicklung“ und einer benutzerdefinierten Zielgruppe, die sich für ein bestimmtes CMS interessiert.

Größe der kombinierten Zielgruppe

 

kalkulieren

Google liefert einen schnellen Überblick über die Größe der Zielgruppe und die Anzahl der geschätzten wöchentlichen Impressions. Das ist natürlich für alle Werbetreibende sehr hilfreich um sich einen Überblick zu verschaffe, ob die kombinierte Zielgruppe nicht zu „klein“ ist und welche möglichen Kosten zu erwarten sind. Je nach Bedarf kann die kombinierte Zielgruppe dann erneut angepasst werden und die Größe der Zielgruppe geändert werden.