Facebook Ads erfreuen sich mittlerweile großer Beliebtheit. Wie immer im Online-Marketing will man als Werbetreibender natürlich auch bei Facebook Ads das Maximum an Umsatz erzielen bei möglichst geringen Kosten. Nachfolgende werden Wege erläutert wie man die Kosten langfristig senken kann und einen guten CPC bei seinen Facebook Anzeigen erzielt.

Die Anzeigenauslieferung auf Facebook erfolgt ähnlich wie bei Google Ads über eine Auktion, wobei man mit anderen Werbetreibenden um die Werbeplatzierungen konkurriert. Die Platzierungen der Anzeigen werden auf der Grundlage von Geboten und Impressionen definiert. Wenn man eine Facebook Werbeanzeige schaltet, wird die Anzahl der Klicks auf die Werbeanzeige oder die Anzahl der Impressionen der Anzeigeneinblendungen am Ende in Rechnung gestellt.

Wie wird bei Facebook Ads der Klickpreis einer Anzeige berechnet?

Um den „Sieger“ bei einer Auktion zu ermitteln definiert Facebook einen Gesamtwert. Der Gesamtwert setzt sich aus drei Hauptfaktoren zusammen:

  • Gebot: Das von einem Werbetreibenden abgegebene Gebot für eine Anzeige
  • Geschätzte Aktionsraten: Eine Schätzung, ob eine bestimmte Person mit einer Anzeige interagieren wird oder sich daraus eine Conversion ergeben kann.
  • Qualität von Werbeanzeigen: Die Qualität von Werbeanzeigen wird anhand zahlreicher Faktoren gemessen

Dieser Gesamtwert dürfte vielen Werbetreibenden bereits von Google Ads bekannt sein. Hier spricht man von dem Qualitäsfaktor der Anzeigen. Mit der geschätzten Aktionsrate und der Anzeigenqualität wird die Relevanz einer Facebook Anzeige ermittelt. Anzeigen, die relevanter sind, erzielen bessere Ergebnisse und die Kosten sind möglicherweise geringer.

Wie kann man den Klickpreis bei Facebook Ads senken und optimieren?

Eine Steigerung der Klickrate (CTR) kann den CPC der Facebook-Anzeige verringern, da sie sich unmittelbar auf die Relevanz der Anzeigen auswirkt. Eine höhere Klickrate verbessert den Gesamtwert der Anzeigen. Als Werbetreibender sollten Sie folgende Faktoren bei der Erstellung der Anzeigen berücksichtigen:

  • Als Werbetreibender sollten Sie Ihrer Anzeige immer eine CTA-Schaltfläche hinzufügen und mit einer konkreten Handlungsaufforderung versehen
  • Sie sollten in den Anzeigen aussagekräftige Bilder und Überschriften verwenden. Dabei liegt der Fokus natürlich auf der Zielgruppe, die man mit der Anzeige ansprechen will. Hier steht die Frage im Raum, welche Motive und Überschriften für die Zielgruppe die Größe Relevanz haben könnten.
  • Farben und Design der Facebook-Anzeigen sind eine weiterer Aspekt: Sie können beispielsweise das Anzeigendesign so gestalten, dass sie zum Farbthema Ihres Geschäftslogos oder des Unternehmens passen.
  • Verändern Sie Ihre Anzeigen in regelmäßigen Abständen um der Zielgruppe neue Varianten und Informationen zu präsentieren. Dadurch wird langfristig eine „Banner-Blindness“ vermieden, wenn Nutzer die Anzeigen bereits oft gesehen haben.
  • Tracking der Anzeigen: Natürlich sollten Sie die Performance Ihrer Anzeigen laufend überprüfen. Werte wie die CTR kann man direkt auf Facebook einsehen. Ergänzend kann über ein Conversion-Tracking oder ein externes Tracking die weitere Performance der Nutzer erfasst werden. Beispielsweise die Absprungrate oder die Seitenaufrufe pro Visit können hier zur Bewertung herangezogen werden.
  • Testen Sie unterschiedliche Zielgruppen: Sie können mehrere kleine Zielgruppen bilden und prüfen, welche Zielgruppe die besten Ergebnisse erzielt. Auf Basis dieser Werte können Sie wiederum neue Anzeigen erstellen oder weitere Zielgruppen testen.

Wenn Sie eine Anzeige optisch ansprechend gestalten, kann dies die Klickrate deutlich erhöhen und den Klickpreis senken.