Google Ads

Interessante Neuigkeiten von Google: Es wird ein Rebranding durchgeführt, bei dem Google Adwords zu Google Ads umbenannt wird. Der neue Name Google Ads soll den vollständigen Umfang der Google-Marketingwelt besser wiedergeben. Google bietet längst nicht mehr nur Text-Anzeigen an, sondern viele andere Werbeformate. Google Ads scheint daher ein sehr trefflicher Begriff zu sein.

Doch es gleibt nicht bei der Neubenennung. Im Rahmen der Google Ads wird es auch neue Funktionen für Werbetreibende geben. Es soll neue Kampagnentypen für Unternehmen unterschiedlicher Größe geben. Zudem werden alle Werbemöglichkeiten auf Google an einem Ort gebündelt und können über Google Ads genutzt werden.

Nach fast 18 Jahren sei es an der Zeit für eine Neuordnung, die sich an die Veränderungen des Marktes anpasst, schreibt Sridhar Ramaswamy (Senior Vice President) im Google-Blog

Von der Umbenennung sind auch weitere Marken betroffen.

  • „DoubleClick Search“ heißt zukünftig „Search Ads 360“.
  • Der „DoubleClick Bid Manager“ wird zum „Campaign Manager“
  • Das „Studio and Audience Center“ wird zum  „Display & Video 360“.

Weitere Details will Google am 10. Juli auf der Google Marketing Live Keynote bekanntgeben.

Bekannt ist bereits jetzt, dass es für kleine Unternehmen noch einfach werden soll, Google Ads zu nutzen. Möglicherweise wird die Funktionalität von Google Express hierfür überarbeitet und in die Google Ads Familie integriert.

„For small businesses specifically, we’re introducing a new campaign type in Google Ads that makes it easier than ever to get started with online advertising. It brings the machine learning technology of Google Ads to small businesses and helps them get results without any heavy lifting—so they can stay focused on running their businesses.“ sagt Sridhar Ramaswamy (Senior Vice President) im Google-Blog

Das neue System für kleine Werbetreibende nennt sich „Smarter Campaign“. Hierbei sollen die Kunden vor allem von Machine Learning profitieren. Relevante Kampagnen, die auf die Werbeziele der Nutzer abzielen, sollen damit in wenigen Minuten erstellt werden können.

Wir dürften also gespannt sein, welche Neuerungen Google Ads mit sich bringen werden. Wer sich über die Funktionsweise der Google Ads informieren will, kann sich an dem nachfolgenden Leitfaden orientieren.

Google Ads

Wer Nutzer auf seine Webseite bringen will, kann bezahlte Werbung in den Suchergebnissen von Google schalten. Diese Werbeform wird als Google Ads bezeichnet. Dabei werden Anzeigen in den Suchergebnissen am Seitenanfang und am Seitenende innerhalb von Werbeblöcken ausgespielt. Google Ads werde gerne auch als Paid Search, Suchmaschinenwerbung oder PPC-Werbung bezeichnet. Der Werbetreibende bezahlt für die Werbung nur, sobald ein Nutzer auf seine Anzeige klickt. Da man durch Google Ads sehr relevante Nutzer auf die Webseite bringen kann, gilt diese Werbeform im Online-Marketing als äußerst effizient. Der Nutzer signalisiert durch sein Suchverhalten bereits Interesse an einem Produkt oder einer Dienstleistung und kann mit einer konkreten Werbebotschaft angesprochen werden.

Google stellt mit Google Ads eine eigene webbasierte Benutzeroberfläche zur Verfügung. Über diese Benutzeroberfläche können verschiedene Kampagnen gebucht werden, die dann als Textanzeigen oder Produktanzeigen in den Suchergebnissen auftauchen. Gleichzeitig können Budgets, Keywords und Klickpreise definiert und verwaltet werden, wodurch eine gezielte Aussteuerung der Kampagnen möglich wird. Google Ads gilt als das größte Online-Werbenetzwerk der Welt und wird von vielen tausend Werbenden genutzt, um Käufer und Nutzer für die eigene Webseite zu generieren.

Die nachfolgenden Ausführungen richten sich primär an Werbetreibende, die zum ersten mal mit Google Ads in Berührung kommen. Es wird im Detail erläutert, worauf Sie beim Anlegen ihrer ersten Google Ads Kampagne achten müssen. Es wird definiert, wie sie am besten beim Anlegen von Keywords und Textanzeigen vorgehen. Zudem werden unterschiedliche Kampagnentypen erläutert und deren Mehrwert herausgestellt. Sie erhalten hier viele hilfreiche Tipps, die Ihnen beim Aufbau eines eigenen Google Ads Kontos von Nutzen sein werden.

1. Wie funktionieren Google Ads?

Google Ads funktionieren wie eine Auktion, an der verschiedene Werbetreibende teilnehmen können. Alle Google Ads Nutzer, die ein bestimmtes Keyword eingebucht haben, nehmen an der Auktion teil. Die Platzierungen der einzelnen AdWords Anzegen werden über Klickpreise ermittelt. Der Klickpreis ist das maximale Gebot, dass ein Werbrtreibender für das Buchen der Anzeigen zahlen möchte. Neben dem Klickpreis fließt ein sog. Qualitätsfaktor in die Auktion und das Ranking ein, so dass beispielweise unrelevante Webseiten oder Anzeigen ausgefiltert werden können, selbst wenn man einen hohen Klickpreis bietet.

Mit dem „Klickgebot“ konkurriert der Werbende mit anderen Werbetreibenden um die Anzeigenplätze, die zur Verfügung stehen. Hierbei gilt zu bedenken, dass bei Google AdWords in den Suchergebnissen „nur“ 4 Plätze über den organischen Ergebnissen und 3 Plätze unter den organischen Ergebnissen vergeben werden. Die restlichen Platzierungen sind organische Ergebnisse, die von Google über einen Algorithmus vergeben werden und nicht eingekauft werden könnn. Grundsätzlich hat ein hohes Klickgebot auch bessere Chancen, eine Top-Platzierung bei der Anzeigenschaltung zu erzielen. Es ist demnach wichtig zu wissen, dass nicht nur der maximale Klickpreis eine Rolle für die Platzierung der Anzeigen spielt, sondern auch die Qualität der Anzeige. Diese Qualität wird bei Google Ads von Google in Form eines Qualitätsfaktors ermittelt. Wie man diesen Qualitätsfaktor optimieren kann und so die Performance der eigenen Kampagnen deutlich verbessern kann, wird weiter unten erläutert.

2. Google Ads im Wandel der Zeit

Bereits zwei Jahre nach Einführung der Suchmaschine Google.com hat das Unternehmen aus Mountain View eine eigene Plattform für Werbetreibende installiert, um die Suche auch für kommerzielle Zwecke zu nutzen. Google Adwords wurde im Jahr 2000 als Beta-Version gestartet und war nicht unumstritten. Die Einnahmen aus der Werbeplattform sind heute maßgeblich für den hohen Unternehmenswert und den jährlichen Gewinn des Unternehmens. Nachdem eine Beta-Version mit 500 Werbenden erfolgreich an den Start ging, wurde das Werbesystem für alle zugänglich gemacht. Aufgrund der internationalen Ausrichtung der Suchmaschine konnten schnell auch andere Länder erschlossen werden und das Werbesystem wurde 2004 auch für den deutschen Markt freigeschaltet.

Während die Zahl der Werbetreibenden über Google Ads exponentiell gewachsen ist, wurde die Technologie weiter verbessert. Rund um das Werbesystem ist ein eigener Kosmus aus Agenturen, Dienstleistern und Nutzern entstanden. Neben dem klassischen Google Ads, also dem Buchen von Anzeigen innerhalb der Google-Suche, wurden weitere Werbeformate installiert: Es lässt sich Werbung über Yotube, Werbung für Apps, Display-Werbung und sogar Marketing über gmail machen. Das GoogleWerbenetzwerk umfasst mittlerweile viele Millonen Seiten und ist das größte Werbenetzwerk der Welt. Auch Youtube wurde 2012 von Google gekauft und ermöglicht für Werbetreibende die zusätzliche Vermarktung von Werbevideos.

Die Werbeerlöse von Google sind heute das wichtigste Geschäftsfeld des Internkonzerns. <a href=“http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/alphabet-google-mutter-steigert-umsatz-und-gewinn-deutlich-a-1118624.html“>Sie stiegen um 18 Prozent auf 19,8 Milliarden Dollar im Jahr 2016.</a> Google verdient damit noch das meiste Geld mit Klicks auf Anzeigen innerhalb der Internet-Suche. Dabei sinkt zwar der Erlöse pro Klick mit der Verbreitung von Smartphones, doch durch eine höhere Werbauslastung kann dies wett gemacht werden. Google Ads ist demnach ein Milliarden-Business und zeigt, dass viele Werbetreibende eine sehr hohe Priorität auf diesen Werbekanal legen.

 

Thin content und SEO

Als thin Content (auf deutsch „dünne Inhalte“) bezeichnet Google schlechte Inhalte von Webseiten, die den Anforderungen der Webmaster Guidelines nicht entsprechen. Diese Inhalte liefern aus Sicht von Google keinen Mehrwert für den Nutzer und sind als unrelevant einzustufen. Google hat den Anspruch, die Suchergebnisse so hochwertig wie möglich zu besetzen. In der Vergangenheit wurden einige Updates des  Google-Algorithmus veröffentlicht, die primär auf die Qualität von Webseiten-Inhalten abzielen. Websites, die nur dünne Inhalte bereitstellen oder die Nutzererwartung nicht erfüllen, wurden herabgestuft. Thin Content kann verschiedene Ursachen haben. Google nennt folgende Beispiele, wann thin content vorliegen kann:

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Paginierung und SEO

Eine Paginierung bezeichnet eine fortlaufende Nummerierung bei Webseiten, wobei sich die Inhalte auf unterschiedliche URLs verteilen. Bei großen Shops mit vielen Produkten lassen sich die Produkte nur schwerlich auf einer einzelnen Landing Pages darstellen. Daher werden mehrere Seiten implementiert, die ein Blättern und Navigieren des Nutzers ermöglichen. Aus SEO-Sicht gibt es unterschiedliche Meinungen, wie mit der Paginierung umzugehen ist. Hierbei steht vor allem die Frage im Raum, ob und wie man paginierte Seiten indexieren lassen sollte. Zudem können paginierte Seiten für die interne Verlinkung wichtig sein. Weiterlesen

Canonical Tag und SEO

Das Canonical Tag ist eine Angabe, die im HTML-Quellcode von Webseiten hinterlegt wird. Das Canonical Tag verweist dabei auf eine URL, die als „kanonische URL“ definiert wird. Dadurch wird Google signalisiert, welche URL relevant ist und welche URLs, nur duplicate content enthält. Es ist somit ein wichtiges Hilfsmittel, um duplicate content zu vermeiden und die Seite aus SEO-Sicht zu optimieren. Wenn das canonical tag richtig eingesetzt wird, führt es dazu, dass nur die kanonische URL indexiert wird. Andere URLs, die duplicate content haben werden von Google bei der Indexierung nicht berücksichtigt.

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Relaunch SEO Checkliste

Das Internet und die Erwartungen der Nutzer entwickeln sich ständig weiter. Demnach ist es durchaus sinnvoll, die eigene Webseite regelmäßig zu modifizieren oder ggf. vollständig zu erneuern. Im letzten Fall spricht man von einem Website-Relaunch. Bei einem Relaunch wird das Layout der Webseite und ggf. das CMS, das im Hintergrund fungiert, vollständig ersetzt. Aus SEO-Sicht ist ein Relaunch daher ein sehr empfindliches Projekt. Die bestehende Webseitenstruktur, Inhalte oder interne Verlinkungen können sich ändern. Es ist demnach zu erwarten, dass auch Google auf diese Veränderungen reagiert und beim Crawling einzelne Rankings neu bewertet. Weiterlesen

Abruf wie durch Google

Im Rahmen der Google Search Console gibt es einige Funktionen, die für Webseitenbetreiber von großem Nutzen sind. Mit der Funktion „Abruf wie durch Google“ kann man überprüfen, wie Google eine URL auf der eigenen Website crawlt oder rendert. Es wird ein Crawling-Vorgang simuliert durch den normalen Crawling- und Rendering-Prozess von Google. Dadurch können Fehler beim Crawling identifiziert werden. Beispielweise wenn Bilder oder Skripte für den Google bot blockiert werden. Weiterlesen

Google AdWords Kosten senken & optimieren

Sie haben ein eigenes Google AdWords Konto, ärgern sich aber über die hohen Kosten? Sie wollen Klicks günstig einkaufen und langfristig Marketingbudget sparen? Sie haben ein limitiertes AdWords-Budget und wollen es möglichst effektiv nutzen? Nachfolgend erläutere ich mehrere Ansätze, wie Sie die Kosten in Ihrem AdWords-Konto in den Griff bekommen und langfristig optimieren können. Weiterlesen

Account Health Score bei Google Adwords

Google AdWords rollt erneut einen Beta-Test aus. Innerhalb der Werbechancen wird ein neuer Wert eingeführt: Account Health Score. Dieser „Score“ soll einen Hinweis darauf geben, wie gut die Performance des gesamten Kontos ist. Der Account Health Score wird in Prozent angegeben. Darauf aufbauend lassen sich Optimierungspotentiale innerhalb des Kontos ermitteln. Weiterlesen

Google verzichtet zukünftig auf Darstellung des Qualitätsfaktors bei einigen Keywords

Google überrascht uns mal wieder mit einer kleinen Adwords-Neuerung. Wie das Unternehmen in einem Beitrag auf Google+ mitteilt, wird ab dem 12. September bei einigen Keywords der Qualitätsfaktor nicht mehr angezeigt. Dies betrifft jedoch nur Keywords, die nicht genügend Klicks oder Impressionen besitzen. Auch bei Keywords, die neu angelegt werden, verzichtet Google zukünftig auf die Darstellung des Qualitätsfaktors im Adwords Konto. Weiterlesen

AdWords-Anzeigen in lokalen organischen Ergebnissen

Google scheint in den USA wieder einen neuen Test mit AdWords Anzeigen zu fahren. Dabei wird innerhalb der lokalen organischen Ergebnisse auch eine AdWords-Anzeige eingeblendet. Das Fundstück kommt von SEM-Post. Bei einer lokalen Suchanfrage werden bekanntlich Ergebnisse mit weiterführenden Informationen angezeigt, wie Öffnungszeiten und Bewertungen. Als erstes Ergebnis innerhalb dieses 3er-Blocks erscheint nun aber eine zusätzliche AdWords-Anzeige. Der Fall lässt sich nicht reproduzieren, so dass man davon ausgehen kann, es handelt sich um einen Test, der auschließlich Standorte in den USA betrifft. Weiterlesen